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Brust - Brustvergrößerung

Brustvergrößerung

Keine weibliche Brust gleicht der anderen. Ideale Form und Größe der Brust ein Leben lang sind eher die Ausnahme als die Regel. Abgesehen von erblichen Einflüssen spielen Geburten und Stillzeiten eine entscheidende Rolle für das Aussehen der Brust. Wenn die Brust zu klein ist und Sie als Frau darunter leiden, dann ist tatsächlich die operative Brustvergrößerung die richtige Entscheidung. Bei dieser häufigsten Operation des Plastisch-Ästhetischen Fachgebietes werden das Volumen und die Spannung der Brust durch ein Brustimplantat unterstützt. Die optimale Positionierung, Größenauswahl und Operationstechnik-Technik führen Sie zu Ihrer „Wunsch-Brust“

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Brustvergrößerung - weitere Informationen

Die Brustvergrößerung aus ästhetischen Gründen wird heute weltweit routinemäßig durch die Einlage von sog. Brustimplantaten durchgeführt. Solche Brustimplantate bestehen grundsätzlich aus einer Silikonhülle, die entweder mit Silikon oder anderen Substanzen gefüllt sein kann (z.B. Kochsalzlösung). Aufgrund der immer wieder aufflammenden Diskussion über die Verträglichkeit solcher Substanzen informieren wir uns ständig über den neuesten Stand der Wissenschaft und arbeiten mit zuverlässigen Herstellern zusammen. Wir verwenden Silikon–Implantate, die mit einer aufgerauhten Oberfläche versehen und mit einem hoch vernetzten Silikon–Gel gefüllt sind. Dieses Gel läuft bei einem etwaigen Defekt der Hülle nicht aus. Die Brustimplantate werden durch einen Zugang von außen in den Körper eingelegt. Dies geschieht heute in der Regel unterhalb des Brustmuskels. Diese Lage gewährleistet eine sichere Abschirmung des Implantates gegenüber der Außenwelt und verringert die Rate der sog. Kapselfibrose . Diese Technik sorgt außerdem für eine perfekt harmonische Formgebung der vergrößerten Brust. Dr Reifenrath In der Wahl von Form und Größe der Implantate richten wir uns nach Ihren Wünschen. Sie sollten sich aber individuell beraten lassen. Natürlich hat dieser Eingriff – wie jeder andere – Risiken, die in keinem Fall verschwiegen werden sollen und immer Gegenstand des Aufklärungsgespräches sein müssen. Oft wird die Frage nach der Haltbarkeit solcher Implantate gestellt. Hier kann jedoch nur ein Durchschnittswert von 10 – 15 Jahren angegeben werden. Im Einzelfall können die Implantate jedoch für viele Jahrzehnte verbleiben, ohne das irgendwelche Komplikationen oder Nebenwirkungen auftreten. Wenn Sie sich in meiner Abteilung operieren lassen, können Sie sich in der Vorbereitung, Durchführung des Eingriffs und in der Nachsorge auf meine jahrelange Erfahrung verlassen.

Implantate

Brustvergrößerung - Die Wahl der Implantate

Die heute zur Verfügung stehenden Silikonimplantate sind eine Weiterentwicklung der Implantate der Anfänge der Silikonaufbauten vor 30 Jahren. Während früher mit flüssigem Silikon gefüllte, dünnwandige Implantate mit glatter Oberfläche eingesetzt wurden, werden heute Implantate mit deutlich dickerer Wand, mit einer aufgerauhten Oberflächenstruktur und mit hochvernetztem Silikon implantiert. Das Silikon läßt sich durch Quervernetzung in der chemischen Struktur von flüssig bis vollständig hart stabilisieren. Damit die Implantate sich weich und angenehm anfühlen, ist eine mittlere Vernetzung sinnvoll. Die Hülle des Implantates besteht in jedem Fall aus festem Silikon. Das Innenleben des Implantates sollte so fest sein, daß es selbst beim Anschneiden des Implantates nicht ausläuft. Mittlerweile bietet der Markt auch eine Fülle von unterschiedlichen Implantatformen an. Welches Implantat Sie auswählen, richtet sich in erster Linie danach, welche Formgebung Ihrer Brust Sie wollen. Möchten sie eine starke Betonung des Décolletés mit einem großen, nach vorne gerichteten Brustvolumen, so sind runde und hochprofilige Implantate zu empfehlen. Diese zeichnen eine Brustkontur bereits im Décolleté deutlich ab und sorgen aufgrund ihrer Höhe für eine gute optische Projektion der Brust. Möchten Sie lieber einen anatomiegerechten und natürlichen Aufbau, dann sind Implantate in sog. anatomischer Form zu empfehlen. Diese beginnen im oberen Anteil mit einem leicht schrägen Anstieg und zeigen im Profil ihre Höhe im unteren Brustbereich. Korrekt implantiert ist bei einem solchen Implantat optisch eine künstliche Brustvergrößerung kaum wahrnehmbar. Je nach Körperbau stehen dann noch Implantate mit hoch– oder querovalem Querschnitt zur Verfügung. Grundsätzlich richtet sich die Auswahl der Größe des Implantates ganz individuell nach Ihren Körpermaßen. Dabei muss beachtet werden, dass Ihr Unterbrustmaß (beispielsweise 75, 80 oder 85 cm) eine gewisse Basisbreite des Implantates erfordert, damit ein natürlicher Aufbau durchgeführt werden kann. Keinesfalls sollten Implantate zu klein oder viel zu groß gewählt werden. Sie können sich auf die Verwendung zertifizierter Implantate mit ständiger Qualitätskontrolle und höchsten Sterilitätsanforderungen verlassen.

Zugänge

Brustvergrößerung - Wie kommt das Implantat in die Brust?

Mit Zugang bezeichnet man den Ort, durch den man in die Brust gelangt, um ein Implantat zu einzulegen. Grundsätzlich gibt es hier drei Möglichkeiten: Der Zugang durch die Achselhöhle. Der Zugang durch den Unterrand des Warzenhofes. Der Zugang durch die Unterbrustfalte. Der Zugang durch die Achselhöhle ist grundsätzlich nur dann geeignet, wenn das Implantat unter den Brustmuskel positioniert werden soll. die Narbe liegt dann im Bereich der Achselhaare und Schweißdrüsen. Sie hat den Vorteil, dass sie bei angelegtem Arm nicht sichtbar ist, jedoch den Nachteil, dass Sie bei verschränkt hinter dem Kopf liegenden Armen eine solche Narbe durchaus sehen können, vor allem dann, wenn Sie regelmäßig Ihre Achseln enthaaren. Komplikationen können hier durch die Nähe zu den Schweißdrüsen entstehen. Ein weiterer Nachteil bei diesem Zugang, der ansonsten gut geeignet ist, besteht darin, dass bei einer Nachblutung oder Revision der Brust meistens ein zusätzlicher Zugang gewählt werden muss. Der Zugang durch den Unterrand des Warzenhofes ist der von mir im Augenblick am häufigsten verwendete Zugang. Hierbei wird genau am Übergang zwischen der ohnehin dunkler gefärbten Brustwarzenhaut und der natürlichen Brusthaut eingegangen. Der Zugang, so klein er Ihnen erscheinen mag, erlaubt die problemlose Implantation von Implantatgrößen bis 400 ccm. Der weitere Verlauf des Schnittes (den Sie nicht mehr sehen können) verläuft am Rand zwischen Drüsengewebe und Unterhautgewebe bis zum Brustmuskel. Dort wird dann der Brustmuskel in Faserverlaufsrichtung gespalten und von der Unterlage, einer natürlichen Grenzschicht abgelöst. Das Implantat wird dann submuskulär, also unter dem Brustmuskel platziert. Dr Reifenrath Dieser Zugang erlaubt eine hervorragende Übersicht und ist damit ein operativ sehr sicherer Zugang. Jede Blutung und jede Komplikation kann von diesem Zugang aus beherrscht werden. Die Narbe ist in der Regel bereits nach 4 – 6 Wochen kaum noch sichtbar. Selbstverständlich verbleibt eine zarte Narbe, die dann jedoch nur bei völlig entblößtem Oberkörper und aus nächster Nähe zu sehen ist. Als dritter Zugang besteht die Möglichkeit, von der Unterbrustfalte das Implantat einzubringen. Dieser Zugang ist grundsätzlich auch sehr sicher. Die Narbe, die hierfür benötigt wird, ist etwa 3 – 4 cm lang und liegt genau in der Umschlagsfalte der Brusthaut zur Bauchhaut. Deswegen ist diese Narbe bei großen Vergrößerungen der Brust nur dann sichtbar, wenn Sie sich in Rückenlage befinden. Von hier aus kann das Implantat ebenfalls nach Ablösung der Brustdrüse vom Brustmuskel und Spaltung desselben sicher eingebracht werden. Auch von diesem Zugang kann jede Komplikation beherrscht werden. Die Narbenbildung ist in Abhängigkeit von Ihrem Hauttyp in der Regel ebenfalls gut. Beachten Sie bitte, dass bei jedem Eingriff ein Schlauch zum Ausleiten von überflüssigem Blut und Gewebeflüssigkeit gelegt werden muss. Dieser wird in der Regel von innen her aus der Achselhöhle herausgeführt, um dort eine möglichst unsichtbare Narbe zu hinterlassen.

Kapselfibrose

Brustvergrößerung - Und was ist mit einer Kapselfibrose?

Unter einer Kapselfibrose versteht man die starke Zusammenziehung der Gewebekapsel, die sich um das eingelegte Brustimplantat bildet. Kapselfibrosen werden nach Baker in 4 Stadien eingeteilt, wovon die Stadien I und II völlig normale Stadien ohne jede krankhafte Bedeutung sind. Erst eine Kapselfibrose ab Stadium III führt zu einer verstärkten Zusammenziehung und evtl. einem Sichtbarwerden bzw. Verformen des Implantates. Im Stadium IV kommen zudem noch Schmerzen hinzu. Kapselfibrosen sind – absolut gesehen – eher die Ausnahme als die Regel. Statistisch gesehen liegt die Rate der Kapselfibrosen je nach Untersuchung zwischen 3 % und 30 % der Patienten. Diese Statistiken beruhen jedoch auf allen Patienten noch zu Zeiten, als glattwandige Implantate mit Silikonölfüllung benutzt wurden. Heute ist durch die vorwiegende Einlage unter den Muskel und durch die Aufrauhung der Oberfläche der Implantate die Kapselfibrose noch seltener geworden. Liegt eine Kapselfibrose vor, so handelt es sich um ein Krankheitsbild, das operativ behandelt werden muss. In diesem Fall ist eine Spaltung der Kapselwand und Neueinlage des Implantes, evtl. ein Austausch erforderlich. Dieser Eingriff ist vergleichsweise zur Erstimplantation einer Silikoneinlage sogar risikoloser. Die jährlichen Kontrolluntersuchungen, die wir allen Patientinnen anbieten, die hier ein Brustimplantat erhalten, stellen sicher, dass eine Kapselbildung mit starker Fibrose bei Ihnen rechtzeitig erkannt wird.

Risiken der Operation

Brustvergrößerung - Gibt es Risiken?

Die Risiken des operativen Eingriffes bei der Brustvergrößerung sind zunächst einmal die allgemeinen Risiken einer jeden Operation. Dazu gehören: Die Bildung einer lokalen Entzündung, evtl. eine Wundheilungsstörung, eine leichte Blutung ohne daß in der Regel Blutersatz gegeben werden müßte, und selbstverständlich Blutergüsse. Eine Narbe ist ebenso selbstverständlich, deren Lage richtet sich nach dem gewählten Zugang. An speziellen Risiken gibt es die bereits erläuterte Kapselfibrose und eine Verlagerung der Implantate. Dies ist jedoch bei einem erfahrenen Operateur äußerst selten. Die Patientinnen müssen vor der Operation immer auf gewisse Form– und Größenunterschiede der Brust hingewiesen werden, auch wenn völlig gleiche Implantate verwendet werden, da die Brust in Ansatz und Größe, oft auch in der Position der Brustwarzen bei jeder Frau nicht ganz identisch sind. Ein wichtiges Thema ist die Senbililität der Brustwarze. Werden normal große Implantate und eine submuskuläre Einlage gewählt, ist zu über 90 % ein normales Gefühl in der Brustwarze erhalten. Bei sehr großen Implantaten, bei denen die Taschen entsprechend groß angelegt werden müssen, kann es zu einer Überdehnung mit Gefühlsvermehrung oder Gefühlsverminderung der Brustwarze kommen. Die Wahl des Zugangs (Warzenhof, Achselhöhle oder Unterbrustfalte) spielt dabei keine Rolle. Nach jeder Brustvergrößerung besteht akut für die ersten 24 bis 48 Stunden eine Nachblutungsgefahr. Aus diesem Grund führen wir den Eingriff immer unter stationärer Überwachung durch. Wenn es zu einer Nachblutung kommt, kann dann in kürzester Zeit reagiert werden, das Implantat wird noch einmal entfernt, die Blutung gestillt, das Implantlager gespült und das Implantat dann wieder eingelegt. Die Häufigkeit einer solchen Blutungskomplikation liegt unter 3 von 100 Fällen in der eigenen Statistik. Die Infektion der Implantate ist mit weit unter 1 % ausgesprochen selten.

Nachbehandlung

Brustvergrößerung - Wie geht es nach der OP weiter?

Während es keine wesentlichen sinnvollen Vorbereitungen auf eine Brustoperation gibt, sind zur Nachbehandlung der Brustvergrößerung folgende Dinge zu beachten: Zur Vermeidung einer Kapselfibrose ist eine Kapselbildung in Ruhe die beste Möglichkeit. Das bedeutet, dass Sie am 1. postoperativen Tag einen festen, für Sie passenden Stütz–BH erhalten, den Sie dann mindestens 6 Wochen Tag und Nacht tragen sollten. Dieser verhindert, dass beim Gehen und normalen Bewegungen die Brust zu stark verlagert. Daraus ergibt sich auch, dass Sie jeglichen Sport in dieser Zeit unterlassen sollen, insbesondere sind Joggen, Seilspringen und ähnliches, bei dem sich die Brust stark bewegen könnte, für diese Zeit verboten. Schwereres Heben und Überkopftätigkeiten sind aufgrund der Lage der Implantate unter dem Muskel in dieser Zeit ebenfalls zu vermeiden. Nach 3 – 6 Wochen können sie auf einem fest stehenden Fahrradtrainer Ihre Fitness weiter trainieren und nach der gleichen Zeit auch wieder ein Schwimmbad aufsuchen vorausgesetzt, Sie gehen über eine Leiter ins Wasser und springen nicht vom 3–Meterbrett. Am besten ist es, nach einer solchen Operation auf die Signale Ihres Körpers zu hören. Sie werden das Gefühl eines stärkeren Muskelkaters im Brustmuskel haben, das etwa 3 – 4 Tage anhält. Anschließend lassen die Beschwerden in aller Regel schnell nach und Sie fühlen sich gut. Das Gefühl, Implantate zu haben, verliert sich in der Regel nach 2 – 4 Wochen, dann schon empfinden Sie Ihre Brust als ganz normal und natürlich.

Brustvergrößerung - Kosten der Behandlung

Und der Preis?

Informationen zu den Kosten der Behandlung finden Sie hier.

Die hier angegebenen Informationen können keinesfalls das individuelle Aufklärungsgespräch mit einem entsprechend gestalteten Aufklärungsbogen ersetzen.

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