Der Mann - Brust (Gynäkomastie)

Gynäkomastie

Die Bildung einer weiblichen Brust beim Mann bezeichnet man als Gynäkomastie, Eine Erkrankung oder Fehlbildung die früher selten war aber heute zum Alltag der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie gehört. Prinzipiell sind es Hormone, körpereigen oder zugeführt, die die Form der Brust beeinflussen. Grundsätzlich hat auch der Mann, nur sehr viel geringer als die Frau eine Brustdrüse. Unter entsprechendem Hormoneinfluß kann sich die männliche zu einer weiblich wirkenden Brust umformen. Meist werden solche Veränderungen alles andere als gern gesehen und lassen sich einmal fortgeschritten auch nur noch schwer verbergen.

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Krankhaft im Sinne der Krankenkassen sind diese Veränderungen nur, wenn sie angeboren oder einseitig sind oder auf einem nachweisbaren inneren Hormonproblem beruhen. Für alle anderen Gründe, etwa Hormonzufuhr zum Muskelaufbau oder ähnlichem muss heute der Patient selber aufkommen. Die notwendige Operation ist meist ambulant durchführbar. Neben der notwendigen Entfernung der Brustdrüse unter der Haut (subkutane Mastektomie) empfehle ich eine angleichende Fettabsaugung der gesamten Brustregion, um ein ästhetisch perfektes Ergebnis zu erhalten. Die Brustdrüse ist natürlicherweise in größere Mengen Fettgewebes eingebettet. Das alleinige Entfernen der Drüse würde eine zentrale Einsenkung der Brust hinter der Warze erzeugen. Der Schnitt zur Entfernung der Brustdrüse wird am unteren Rand des Brustwarzenhofes angelegt und ist auf Dauer kaum noch erkennbar. Straffungen der Brust mit größeren Schnittführungen sind nur in sehr seltenen Fällen bei ausgedehnten Hautüberschüssen notwendig. Welches Verfahren bei Ihnen Anwendung findet, kann nach der Untersuchung in einem persönlichen Gespräch festgelegt werden.

Wie läuft der Eingriff ab?

Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung oder in Narkose vorgenommen werden und dauert eine bis eineinhalb Stunden. Anschließend wird der Brustkorb für 24 Stunden fest gewickelt um Nachblutungen zu vermeiden. Blutabsaugschläuche müssen nur selten eingelegt werden. Am ersten Tag nach der Operation erhalten Sie einen Kompressionsmieder in Ihrer Größe, der für sechs Wochen getragen werden muss, um ein gutes und gleichmäßiges Ergebnis zu sichern. Fäden werden ggf. nach 12-14 Tagen entfernt.

Risiken der Operation

Je nach Alter und Zustand der Haut sind Falten und fehlende Straffung der Haut nach der Operation möglich. Entzündung, Blutung und Blutergüsse sowie Schwellungen sind normale Folgen der OP. Die Narben sind kurz. Gefühlsstörungen von Haut und Brustwarze sind möglich, bilden sich aber oft zurück. Durchblutungsstörungen der Brustwarze mit Wundheilungsstörungen sind extrem selten aber möglich. Die hier angegebenen Informationen können keinesfalls das individuelle Aufklärungsgespräch mit einem entsprechend gestalteten Aufklärungsbogen ersetzen.

Kosten der Behandlung

Und der Preis?

Informationen zu den Kosten der Behandlung finden Sie hier.

Die hier angegebenen Informationen können keinesfalls das individuelle Aufklärungsgespräch mit einem entsprechend gestalteten Aufklärungsbogen ersetzen.

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