Gesichtsbehandlungen
 

Kinnstraffung - Gesicht

Kinnstraffung Bild

Fettansammlungen kombiniert mit Hauterschlaffungen sind im Bereich direkt unterhalb der Kinnspitze keine Seltenheit. Die Lösung des Problems ist nicht selten durch einen Kombinationseingriff aus einer Haut- und Muskelstraffung sowie eine Entfernung von überschüssigem Fettgewebe ober- und unterhalb des so genannten Platysmas möglich. Unmittelbar unter der Haut unterhalb des Kinnbereiches liegt u. U. zahlreiches Fettgewebe. Das Platysma, eine dünne Muskelplatte, liegt ebenfalls nah unter der Haut sorgt für die Straffung der Halshaut. Im Laufe des Lebens erschlafft dieses und führt zu den typischen Längsfalten, die vom Kinn zum Hals ziehen.

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Auch unter diesem Platysma können sich größere Fettansammlungen finden. Zur operativen Lösung besteht die Möglichkeit, das Fett unterhalb der Haut und oberhalb des Platysmas von einem kleinen Zugang im Unterkinnbereich aus abzusaugen. Ist diese Maßnahme nicht ausreichend empfiehlt sich die zusätzliche Straffung des Platysmas, das in der Mitte durch eine mehr oder weniger weite Lücke von einander in seinen Seiten getrennt ist. Eine Raffung dieser Muskelschicht in der Mitte durch Vernährung führt zu einer deutlichen besseren Konturierung der Kinnregion. Sind diese Maßnahmen aufgrund einer zusätzlichen starken Hauterschlaffung nicht ausreichend, ist entweder die Kombination mit einem Face/Halslift oder die direkte Unterkinnstraffung möglich. Hierzu gibt es in leichteren Fällen die Möglichkeit einen Querschnitt direkt in der Unterkinnfalte anzulegen und von dort aus sichelförmig die Kinnhaut etwas nach oben zu ziehen oder in einem so genannten laufenden W-Muster einen Längsschnitt an der erschlafften Halshaut vorzunehmen. Hierbei entsteht jedoch eine mehr oder weniger gut sichtbare zickzackförmig verlaufende Narbe in der Unterkinnregion. Dennoch sind die ästhetischen Ergebnisse meist sehr gut und das Wiederkehren der Hautfettüberschüsse ist ausgesprochen selten.

Wie läuft der Eingriff ab?

Es handelt sich hierbei alleine durchgeführt um eine ambulante Operation, die abzusaugenden bzw. per Schnitt zu entfernenden Gewebeanteile werden sorgfältig im Stehen und im Sitzen angezeichnet. Anschließend erfolgt das Infiltrieren der örtlichen Betäubung nach deren Wirkungseintritt mit der Operation begonnen werden kann. Beim Absaugen wird mit Spezialkanülen sorgfältig das Fettgewebe unterhalb der Halshaut entfernt, anschließend die Absaugöffnung verschlossen und mit einem Kompressionsverband für 2 Wochen für gute Verklebung der Hautschichten mit der Unterkinnregion gesorgt.

Wird auch eine Hautstraffung vorgenommen, wird zunächst abgesaugt und dann die Schnitttechnik je nach Planung angelegt. Bei dieser Technik kann auch die Platysmastraffung, d. h. die Straffung der Oberflächenhalshautmuskulatur vorgenommen werden. Drainagen sind meist nicht erforderlich. Empfehlenswert ist jedoch die sorgfältige Kompression, um Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut zu vermeiden.

Risiken der Operation

Komplikationen bei der ambulant durchgeführten Halsunterhautstraffung und Fettabsaugung sind ausgesprochen selten. Üblich sind neben der unvermeidlichen Zugangsnarbe, Schwellung und Blutergüsse in der ersten Zeit. Bei guter Kompression gehen diese innerhalb von 4 Wochen fast vollständig zurück. Selten sind Verklebungen der Haut mit der darunter liegenden Muskelschicht, die zunächst zu einem etwas eingezogenen Aussehen der Narbe führen, jedoch durch sorgfältige Massagen ebenfalls schnell rückläufig sind. Schädigungen von Gefühlsnerven sind zwar möglich, aber in diesem Bereich ausgesprochen selten. Bei fachgerechter Anwendung besteht auch kaum die Gefahr von Verletzung tiefer liegender Strukturen, die natürlich im Halsbereich zahlreich vorhanden sind. Selbstverständlich sollte nur ein erfahrener plastisch ästhetischer Chirurg eine solche Operation durchführen, um das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Diese zusammengefassten Operationsrisiken ersetzen nicht das ausführliche Aufklärungsgespräch mit dem Ausarbeiten eines entsprechenden Aufklärungsbogens und dessen Unterschrift. Dr Reifenrath Aus rechtlichen Gründen können wir seit dem 01.04.2006 aufgrund einer Verschärfung des Heilmittelwerbegesetzes keine Vorher-Nachher-Bilder von Patientinnen mehr öffentlich präsentieren. Auch Schemazeichnungen, die Ihnen den Verlauf einer Operation und die subtilen technischen Feinheiten der Präparation erläutern könnten, sind per Gesetz verboten. Für Sie als Kundin/Kunde erleichtert das nicht die Entscheidung in wessen Hände Sie sich operativ begeben möchten. In einem individuellen Gespräch, das ohnehin erforderlich ist, werden wir Ihnen gerne unsere Ergebnisse präsentieren, damit Sie sich ein Bild von der individuellen ästhetischen Leistung machen können. Natürlich werden nicht Sie selbst auf einem Foto dargestellt sein, sondern andere Patienten. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Patienten, die sich für einen Eingriff entscheiden, umfassend über diesen informiert sind. Dazu gehört im Rahmen eines informierten Konsenses, auch die Erfassung von Risiken.

Kosten der Behandlung

Und der Preis?

Informationen zu den Kosten der Behandlung finden Sie hier.

Die hier angegebenen Informationen können keinesfalls das individuelle Aufklärungsgespräch mit einem entsprechend gestalteten Aufklärungsbogen ersetzen.

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