Gesichtsbehandlungen
 

Gesicht - Nasenkorrektur

Nasenkorrektur Bild

Nicht ohne Grund ist die Nase eine der am häufigsten operierten und verändernden Gesichtsmerkmale. Der „Erker“ mitten im Gesicht hat aufgrund der Belastung ein charakteristisches Aussehen, dass nicht unbedingt jede Frau bzw. jedem Mann gefällt. Je nach Veränderungen sind hier kleinere oder größere Operationen unter Beteiligung des Knochen oder Nasenspitzenknorpel erforderlich, um das gewünscht ansprechende Bild zu erreichen. Die Nase als zentrales Organ des Gesichtes ist schon seit vielen Jahrtausenden Gegenstand ästhetischer und plastischer Korrekturen. Aufgrund bestimmter Merkmale sind Nasen bereits sozusagen seit Geburt anders geformt als sich deren Träger und Trägerinnen wünschen.

mehr zum Thema Nasenkorrektur

 Z. B. sei hier die Höckernase genannt bei der sich kurz nach dem Nasenabgang eine deutlich knöcherne Vorwölbung bildet, die den Nasenrücken wie einen Berg erscheinen lässt. Typisch auch die Langnase oder breite Nasenspitzen, die über das Nasengerüst zum Mund hin herabhängen. Wer seine Nase als persönliches Charakteristikum empfindet und keinerlei Leidensdruck aufgrund des Aussehens hat, kann sich glücklich schätzen und sich den Weg zum plastisch ästhetischen Chirurgen ersparen. Bei allen anderen, und das sind nicht wenige, die unter ihrer „Nasenfehlform" psychisch leiden, stehen eine große Anzahl von Operationen zur Verfügung, die das „Nasenskelett" so beeinflussen, dass eine mehr der „Norm" entsprechenden Nase entsteht. Auch hier kommt es wie bei fast allen plastisch ästhetischen Verfahren auf die Erfahrung des Operateurs und auf die sehr individuelle Abstimmung der Operation auf die persönlichen Gegebenheiten der Patientin/des Patienten an. Regelmäßig werden hier Fotoanalysen durchgeführt und dann nach Möglichkeit vor der Operation eine sorgfältige Planung anhand von Fotos und auch evtl. Röntgenbildern durchgeführt. Prinzipiell besteht das Nasengerüst aus dem knöchernen Anteil, der von der Stirn bis in das obere Drittel/die Hälfte der Nase hineinreichen. Von dort beginnt die knorpelige Nase mit der weiteren Gerüststellung, die für die persönliche Form verantwortlich ist. Hierbei unterscheidet man einige in der Nase liegende Knorpel, wie den Flügelknorpel, den Dreiecksknorpel und das knorpelige bzw. knöcherne Nasenseptum, besser bekannt als Nasenscheidewand. Die Nasenspitze wird von den Flügelknorpeln geformt, ebenso wie die Nasenflügel beidseits. Zusätzlich bestimmt die Höhe und Stellung der Nasenscheidewand die Höhe und Form der Nasenspitze. Für den mittleren Nasenknorpel und dessen Ausformung sind die so genannten Dreiecksknorpel und die darüber liegenden Weichteile verantwortlich. Je nach dem welche Korrektur vorgenommen werden soll, müssen einige Teile dieser Strukturen oder alle insgesamt operativ verändert werden. Bei einer Nasenspitzenkorrektur reicht es in der Regel die Flügelknorpel bzw. deren Verbindung in der Nasenspitzenmitte zu korrigieren und die Höhe bzw. Länge des Nasenseptums zu verändern, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Liegt jedoch eine Höckernase vor, d. h. liegt ein Überschuss am knöchernen und knorpeligen Übergang des Nasenrückens ist in aller Regel eine größere Operation mit Beeinflussung der Dreiecksknorpel, der Flügelknorpel, der knorpeligen und knöchernen Nasenscheidewand sowie der beiden Seitenwände des Nasenrückens erforderlich. Dies wird auch als dreidimensionale Nasenkorrektur bzw. Osteotomie bezeichnet. Als operativer Zugang stehen Zugänge im Naseninneren sowie die so genannte offene Nasenkorrektur mit einer zickzackförmigen Durchtrennung des Nasensteges und dann Freilegung der entsprechenden Strukturen zur Verfügung. Die Schleimhaut im Naseninneren sollte weder im Bereich des Nasenseptums (Scheidewand) noch in den seitlichen Bereichen verletzt werden. Ebenso sind im Bereich der Nasenhaut nur winzige Zugänge notwendig, um z. B. eine Knochenveränderung durchzuführen. Liegen bei Patienten/Patientinnen zusätzlich zu der ästhetischen Fehlform noch Veränderungen im Naseninneren (Nasenscheidewandverkrümmung mit Atmungsbehinderung oder Veränderung der Nasenräume durch Vergrößerung der so genannten innen gelegenen Nasenmuscheln) vor, dann sollten diese bei einer Nasen korrigierenden Operation ebenfalls korrigiert werden. Hierzu muss das Nasenseptum in seinem knorpeligen Anteil manchmal sogar intraoperativ entfernt, korrigiert und wieder eingesetzt werden. Die Nasenmuscheln können durch Laser oder Quetschung wieder erweitert werden. All diese Operationsschritte müssen auf das persönliche Bild der äußeren und inneren Nase abgestimmt werden. Eine komplette Nasenkorrektur ist kein kleiner, sondern eher ein aufwendiger und auch mit sichtbaren Nachwirkungen verbundener Eingriff.

Wie läuft der Eingriff ab?

Nach der sorgfältigen Planung und der möglichst genauen Abstimmung zwischen Ihren Vorstellungen, die grundsätzlich nur an Ihnen selbst bzw. Fotos von Ihnen selbst vorgenommen werden sollten, erfolgt dann die Operation nach entsprechender Risikoaufklärung. Die Operation wird in aller Regel bei Größenkorrekturen in Vollnarkose, bei Nasenspitzenkorrekturen im örtlichen Nasenblock durchgeführt. Egal ob Sie die offene oder geschlossene Technik wählen, werden Sie eine sehr geringe Narbenbildung im Bereich der Nase haben. Die gewünschten Korrekturen sollten in einer einzigen Operation komplett durchgeführt werden, da Zweitoperationen an der Nase aufgrund der starken Vernarbung und unter Umständen sehr aufwendig sein können. Das gewünschte Ergebnis muss mit einem Nasensplint oder Nasengips für einige Tage gesichert werden. Oft sind postoperativ auch zur Abstützung der inneren Strukturen so genannte Nasentamponaden erforderlich, durch die man jedoch heutzutage kleine Luftschläuche einlegt, damit die Nasenatmung nicht lang andauernd behindert ist. In den ersten Tagen nach der Operation kann es sein, dass sie leichte Blutspuren im Sputum finden. Aufgrund der Gesamtheit des operativen Eingriffes, kommt es einer mittleren bis stärkeren Schwellung der Nasenregion und der umgebenden Augenlider und Wangen, die jedoch nach einigen Tagen wieder abklingt. Hierzu werden entsprechende abschwellende Medikamente, Kühlung und evtl. abschwellende Salben verordnet. Das endgültige Ergebnis der Nasenkorrektur sehen sie nach 3 bis 12 Wochen, je nach Umfang des Eingriffes.

Risiken der Operation

In jedem Fall müssen Sie mit der o. g. Schwellung und den o. g. Blutergüssen rechnen. Größere Blutverluste oder Blutungen sind eher selten, können aber vorkommen, da das Gesicht insgesamt sehr gut durchblutet ist. In der Literatur wird weiterhin von Schleimhautperforationen im Bereich der Nasenscheidewand berichtet, die unter Umständen Folgen hinterlassen können. Selten sind Verletzungen von Nerven mit Taubheitsgefühl im Bereich einzelner Nasenanteile bzw. noch seltener Verletzungen des Riechorgans, das im weit oberen Teil der Nase gelegen ist. Unter Umständen können Sie kleinere Übergänge bei den medizinisch durchgeführten Knochenbrüchen tasten. Diese sollten jedoch im Bereich der Nasenkorrekturen nicht sichtbar sein. Die Nasenatmung kann u. U. postoperativ durch eine Konstruktion des Nasendaches für längere Zeit eingeschränkt sein. Sehr selten sind Ausdünnungen des Nasenweichteils über den operierten Regionen. Einer der wichtigen Aspekte, die bei Nasenkorrekturen zu berücksichtigen ist, ist dass das gewünschte Ergebnis des Patienten möglichst vor der Operation mit den operativ möglich zu erreichenden Ergebnissen abglichen wird. Mitunter ist die Enttäuschung über eine veränderte Nasenform groß, da es kaum ein Organ gibt über das so unterschiedliche Vorstellung bezüglich seiner idealen Form bestehen bzw. das auch so psychisch belastet ist, wie die Nase. Diese zusammengefassten Operationsrisiken ersetzen nicht das ausführliche Aufklärungsgespräch mit dem Ausarbeiten eines entsprechenden Aufklärungsbogens und dessen Unterschrift. Aus rechtlichen Gründen können wir seit dem 01.04.2006 aufgrund einer Verschärfung des Heilmittelwerbegesetzes keine Vorher-Nachher-Bilder von Patientinnen mehr öffentlich präsentieren. Auch Schemazeichnungen, die Ihnen den Verlauf einer Operation und die subtilen technischen Feinheiten der Präparation erläutern könnten, sind per Gesetz verboten. Für Sie als Kundin/Kunde erleichtert das nicht die Entscheidung in wessen Hände Sie sich operativ begeben möchten. In einem individuellen Gespräch, das ohnehin erforderlich ist, werden wir Ihnen gerne unsere Ergebnisse präsentieren, damit Sie sich ein Bild von der individuellen ästhetischen Leistung machen können. Natürlich werden nicht Sie selbst auf einem Foto dargestellt sein, sondern andere Patienten. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Patienten, die sich für einen Eingriff entscheiden, umfassend über diesen informiert sind. Dazu gehört im Rahmen eines informierten Konsenses, auch die Erfassung von Risiken.

Kosten der Behandlung

Und der Preis?

Informationen zu den Kosten der Behandlung finden Sie hier.

Die hier angegebenen Informationen können keinesfalls das individuelle Aufklärungsgespräch mit einem entsprechend gestalteten Aufklärungsbogen ersetzen.

Für eine ausführliche Beratung setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung: 

zum Kontaktformular